Rodenkirchen 10

 

 

 

1. Spatenstich
A 44  Wiederherstellung AK Jackerath - AK Holz
A 46  Ausbau AK Wanlo - AK Holz
A 61  Verlegung des AK Jackerath

Autobahn A 44 Wiederherstellung Ausbau A 46 Autobahnkreuz Jackerath 99

Das zukünftige Autobahnkreuz Jackerath ...

Autobahn A 44 Wiederherstellung Ausbau A 46 Autobahnkreuz Jackerath 04

Links=Süden - Oben=Westen

Autobahn A 44 Wiederherstellung Ausbau Autobahnkreuz Holz A 46 91

... und das AK Holz (Simulationen Straßen.NRW)

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Links=Süden - Oben=Westen

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Tagebau Garzweiler II und die Autobahnen im Jahre 2017 Links=Süden - Oben=Westen (Grafik Straßen.NRW)
Die ehemalige Trasse der A 44 verlief knapp unter der Schrift “Tagebau”

(eA / BMVBS / straßen.nrw 30.05.2012) Mit dem offiziellen Spatenstich durch Vertreter des Bundes, des Landes, der betroffenen Region und der Wirtschaft haben heute die Arbeiten für die neue Autobahn A 44 zwischen den Autobahnkreuzen Jackerath und Holz begonnen. Zusammen mit dem sechsstreifigen Ausbau der A 46 zwischen Wanlo und Holz wird in den kommenden sechs Jahren eine leistungsfähige Alternative zur A 61
zwischen Jackerath und Wanlo geschaffen, die dann dem Tagebau Garzweiler weichen muss. Die "A 44 n" ersetzt zudem die alte A 44, die bereits 2006 für den Tagebau zurückgebaut wurde. Rund 100 Millionen Euro werden die Bauarbeiten kosten, die fast komplett die RWE Power AG übernimmt.

In seinen einleitenden Worten erinnerte Straßen.NRW Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz an das Hambacher Fest, daß vor genau 180 Jahren statt gefunden hatte.
"Vier neue Lärmschutzanlagen werden künftig die Anwohner schützen. Als Ausgleich für die Eingriffe in die Natur werden sieben Hektar Streckenabschnitte, die nicht mehr benötigt werden, entsiegelt. Zudem sollen 26 Hektar mit Gehölzen und Stauden bepflanzt werden", erläuterte Straßen.NRW-Chef Winfried Pudenz.
Seine Ausführungen schloss er mit einem Zitat des Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe, welcher nicht nur Vorsitzender der Bergbau- sondern auch der Wegekommission war. „ Beisammen sind wir – nun fanget an“.

"Bereits im Jahr 2006 wurde die alte A 44 im Rahmen des Tagebaus Garzweiler abgebaggert. Die Verkehre werden derzeit über die etwa parallel verlaufende A 61 und die A 46 abgewickelt. Da die A 61 ihrerseits voraussichtlich im Jahr 2017 vom fortschreitenden Tagebau in Mitleidenschaft gezogen wird, sind der Neubau der A 44 und der leistungsfähige Ausbau der A 46 bis dahin dringend geboten", sagte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium. Weiter machte er sich machte sich für schnelleres Bauen und kürzere Planungszeiten stark. „Infrastruktur ist,“ so Ferlemann, „die Grundlage für unsere Wirtschaft und Industrie”.

RWE Power Vorstandsvorsitzender Dr. Johannes Lambertz erklärte: "Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir einen wichtigen Meilenstein zur planmäßigen Entwicklung des Tagebaus Garzweiler". Und weiter: "Unsere heimische Braunkohle wird weiter ein unverzichtbarer Baustein für die Stromerzeugung in Deutschland sein. Hochmoderne Kraftwerke wie unsere BoA-Blöcke stoßen nicht nur erheblich weniger CO2 aus als Altanlagen, sie sind vor allem flexibel und können so die nicht planbare Einspeisung von Sonne und Wind ausgleichen. Für das Gelingen der Energiewende ist genau dieses Miteinander notwendig."

Autobahnkreuz Jackerath A 44 A 61 Vorarbeiten 26 Autobahnkreuz Jackerath A 44 A 61 Vorarbeiten 77

Vorarbeiten im Bereich des zukünftigen AK Jackerath im Frühjahr 2012

Autobahnkreuz Jackerath A 44 A 61 Vorarbeiten 49 Autobahnkreuz Jackerath A 44 A 61 Vorarbeiten 28

Nach dem Kampfmittelräumdienst kommen die Archäologen.
Vollsperrung am 14. März 2012 nach Fund einer allierten Bombe aus dem 2.Weltkrieg

Autobahnbrücke A 61 07 Autobahn A 44 Wiederherstellung Ausbau A 46 03

Die Überführung bei Gut Kaiskorb wurde am 28./29.4.2012 zurückgebaut um Platz für das neue AK zu schaffen

Für das Land Nordrhein-Westfalen überbrachte Dr.Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, die Grüße der Landesregierung und sagte: "Unser heutiger Termin an diesem Standort bündelt anschaulich die drängenden politischen Fragen: Der Anlass für diesen Autobahnneubau ist die sichere und preiswerte Energieversorgung, heute noch mit dem fossilen Brennstoff Braunkohle; unterdessen drehen sich am Horizont bereits neue regenerative Energieträger; für die in Zukunft weiter wachsenden Verkehrsbelastungen bauen wir hier die A 44 neu mit größerer Leistungsfähigkeit, als sie die alte Strecke hatte."

Mehr als zehn Kilometer wird die "A 44 n" künftig messen. 7,2 Kilometer davon werden sechsstreifig gebaut. Die A 46 wird auf einer Länge von 2,3 Kilometern verbreitert. Umgebaut und angepasst werden müssen in diesem Zusammenhang auch die betroffenen Autobahnkreuze Jackerath, Holz und Wanlo. Die Planungen für die Maßnahme laufen seit dem Jahr 2000. Rund 90.000 Fahrzeuge werden nach der aktuellen Prognose im Jahr 2035 die "A 44 n" nutzen. Die "alte" A 44 musste schon 2006 dem Tagebau weichen. Rund 45.000 Fahrzeuge befuhren diese Trasse im durchschnittlichen täglichen Verkehr. In den kommenden sechs Jahren werden 14 Brücken neu entstehen, drei müssen umgebaut werden.

Gegen das Projekt, mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Millionen euro, wurden keine Klagen erhoben. Eine weitere Besonderheit ist, daß die Wiederherstellung der A 44 gleich zwei Dienststellen, Ville-Eifel und Niederrhein, dieses Projekt gemeinsam durchführen.

Braunkohle ist einer der wichtigsten Energieträger Deutschlands. Deren Bedeutung wird durch „Energiewende“ und Abschaltung der Atomkraftwerke noch größer. Dieser fossile Brennstoff ist für die so genannte „Grundlast“ unentbehrlich. Täglich werden rund 10 bis 15 Gigawatt Strom durch Braunkohle erzeugt, bei täglichen Lasten zwischen 35 (in der Nacht) und 70 (in der werktäglichen Mittagszeit) Gigawatt.

Runde 11.000 Mitarbeiter arbeiten direkt bei RWE, rund 10.000 bei Zulieferern und Subunternehmen. Bundesweit hängen rund 40.000 Arbeitsplätze von der rheinischen Braunkohle ab.

Autobahn A 44 Wiederherstellung Ausbau A 46 Winfried Pudenz 18

Straßen.NRW Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz

Autobahn A 44 Wiederherstellung Ausbau A 46 Enak Ferlemann 40

Staatssekretär Enak Ferlemann (BMVBS)

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Der symbolische 1. Spatenstich

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RWE Power Vorstand Dr. Johannes Lambertz

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Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky (MWBEVW)

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Anschließendes fröhliches Bewerfen der Fotogafen

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